„Wachstum“, „Marktführerschaft“, „innovativ sein“ – auf dem Papier klingen die Ziele gut, aber sie fühlen sich nicht konkret an. Es fehlt die Übersetzung in persönliche Ziele, Lebensqualität, Gesundheit und freie Zeiteinteilung.
In Strategiepapieren, Pitches oder Bankgesprächen stehen klar formulierte Ziele. Doch im Alltag fehlt die Verbindung zu dem, was der Eigentümer:in wirklich wichtig ist: Wie soll der Alltag aussehen, welche Rolle möchte ich spielen, wie viel Risiko ist akzeptabel, wie wichtig sind Gesundheit, Familie und freie Zeiteinteilung im Vergleich zu „mehr Umsatz“? Oft werden Ziele von außen übernommen – von Vorbildern, Berater:innen, Branchenlogiken.
Symptome & Folgen
Ziele werden oft aus formalen Anforderungen heraus formuliert: Businessplan, Bank, Förderstelle, Strategie-Workshop. Der eigene Kompass – was ein gutes Leben und eine stimmige Rolle als Unternehmer:in bedeutet – wird dabei oft nur am Rand mitgedacht. Dazu kommt, dass es herausfordernd ist, Wünsche wie Lebensqualität, Gesundheit und freie Zeiteinteilung in konkrete, umsetzbare Ziele zu übersetzen.
Typische Ursachen
Am Anfang steht die Klärung: Was ist mir wirklich wichtig, als Mensch und als Unternehmer:in? Erst dann entsteht ein Zielbild, das sowohl wirtschaftliche Aspekte als auch Lebensqualität, Gesundheit und Freiheitsgrade integriert. Dieses Bild kann dann in konkrete Unternehmensziele, Kennzahlen und Prioritäten übersetzt werden.
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