Umsatz und Volumen sind deutlich gewachsen, doch die bestehende Rechts- und Firmenstruktur stammt aus einer früheren Phase. Steuern drücken, private Haftung ist hoch, Unternehmensgegenstände und Beteiligungen sind historisch gewachsen statt strategisch aufgebaut.
Das Unternehmen hat sich weiterentwickelt: mehr Umsatz, mehr Mitarbeitende, neue Geschäftsfelder, Beteiligungen oder Immobilien. Trotzdem laufen viele Aktivitäten noch über dieselbe Rechtsform oder dieselbe Gesellschaft wie zu Beginn. Private Haftung ist hoch, Steuern werden als belastend empfunden, und es ist unklar, ob die aktuelle Struktur für die nächsten Jahre überhaupt noch richtig ist.
Symptome & Folgen
Rechts- und Firmenstrukturen werden oft in einer frühen Phase einmalig festgelegt – und dann nur punktuell angepasst. Mit wachsendem Umsatz, neuen Geschäftsfeldern und Beteiligungen wird aber ein anderes Setup sinnvoll: Trennung von Risiken, klare Zuordnung von Aktivitäten, andere Besteuerung, Schutz des Privatvermögens. Viele Unternehmer:innen empfinden das Thema als komplex und verschieben Entscheidungen, bis der Druck groß wird.
Typische Ursachen
Es braucht einen strukturierten Blick auf die Gesamtsituation: Umsatz, Risiken, Vermögenswerte, geplante Entwicklungen und persönliche Ziele. Darauf aufbauend lässt sich eine passende Struktur für die nächsten Jahre entwickeln – inklusive konkreter Schritte in Richtung rechtlicher Anpassungen mit Steuer- und Rechtspartner:innen.
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