Immer wieder dieselben Aufgaben, aber kein einheitlicher Ablauf: Jede Anfrage, jede Freigabe, jede Abrechnung fühlt sich an wie Einzelanfertigung. Standards, Playbooks und Templates fehlen, dadurch geht viel Zeit in Routine statt in Fortschritt.
Viele Tätigkeiten wiederholen sich täglich, wöchentlich oder monatlich: Angebote, Onboardings, Reportings, Freigaben, Rechnungen, interne Abstimmungen. Doch jede Person arbeitet nach eigenem Stil; Abläufe, Zuständigkeiten und Qualitätskriterien sind nur teilweise oder gar nicht dokumentiert. Dadurch dauern Aufgaben länger, Fehler passieren häufiger, und wertvolle Ressourcen sind mit „immer dem Gleichen“ beschäftigt.
Symptome & Folgen
In Wachstumsphasen werden Prozesse pragmatisch gelöst: Hauptsache, die Arbeit ist erledigt. Standards, Playbooks und Templates wirken zunächst wie „zusätzlicher Aufwand“, der vom Tagesgeschäft abhält. Ohne bewusstes Prozess-Design bleibt jede Person bei ihrer eigenen Arbeitsweise – mit entsprechend vielen Varianten und Brüchen.
Typische Ursachen
Der Schlüssel liegt in der Standardisierung der 10–20 wichtigsten Routineprozesse – in einfachen, nutzbaren Formen: Checklisten, Templates, kurze Playbooks und ein sichtbares Task-Tracking. Nicht „alles auf einmal“, sondern schrittweise, mit Fokus auf die größten Zeitfresser und Fehlerquellen.
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