Überall gibt es neue Tools, Versprechen und Beispiele für Künstliche Intelligenz. Doch was davon ist für das eigene Unternehmen wirklich relevant, wo liegen konkrete Anwendungsfälle und wie lassen sich Risiken sauber steuern?
Im Umfeld zeigen Kolleg:innen, Lieferanten oder Mitbewerber beeindruckende KI-Beispiele. Intern werden erste Tools ausprobiert – von Text- und Bildgeneratoren bis zu Automatisierungen in Office und CRM. Doch es fehlt ein strukturierter Blick: Welche Aufgaben eignen sich, welche Tools sind freigegeben, wie werden Daten geschützt, und wie verhindert man Wildwuchs oder Abhängigkeiten?
Symptome & Folgen
KI-Entwicklung ist schnell, Tools sind leicht zugänglich – viel schneller, als Richtlinien, Kompetenzen und Prozesse angepasst werden. Unternehmen stehen zwischen zwei Extremen: vorsichtige Blockade („wir machen lieber nichts“) oder unkoordiniertes Ausprobieren. Was fehlt, ist ein pragmatischer Rahmen mit klaren Leitplanken und ein Fokus auf wenige, gut geeignete Anwendungsfälle.
Typische Ursachen
Statt „alles“ auszuprobieren, braucht es eine fokussierte Vorgehensweise: konkrete Aufgaben identifizieren, bei denen KI sinnvoll unterstützen kann, passende Tools auswählen, einfache Leitlinien formulieren und eine Lernschleife etablieren. Ziel ist ein überschaubares Set an gut verstandenen Anwendungen.
Aufgaben