Auf dem Konto liegt Geld, im Unternehmen entsteht Wert – aber die Frage bleibt: Wie daraus strukturiert Vermögen und langfristiger Werterhalt wird. Es gibt viele Anlageklassen und Möglichkeiten, aber keinen klaren Fahrplan, keine abgestimmten Ziele und wenig Automatisierung.
Die Firma entwickelt sich gut, Gewinne werden regelmäßig erwirtschaftet, Privatkonten sind gut gefüllt. Trotzdem werden größere Beträge oft einfach stehen gelassen oder in spontane Ideen gesteckt – ohne klares System für Vermögensaufbau und Werterhalt. Die Unterscheidung zwischen Liquiditätsreserve, Investitionskapital und „Spielgeld“ ist unscharf, und die Unternehmensstruktur wird für Investitionen selten strategisch genutzt.
Symptome & Folgen
Der Fokus liegt im Alltag auf Umsatz, Projekten und operativer Performance – nicht auf der Frage, wie Gewinne in strukturiertes Vermögen übersetzt werden. Viele Unternehmer:innen haben zwar ein gutes Gefühl für ihr Geschäft, aber wenig Zeit oder Freude an Finanzplanung im privaten und unternehmerischen Verbund. Banken, Produktanbieter und Steuerberatung liefern Einzelbausteine, aber selten einen integrierten Vermögensplan mit klaren Regeln.
Typische Ursachen
Entscheidend ist ein einfaches, aber klares Vermögenssystem: Ziele definieren, Vermögen in „Töpfe“ gliedern (Sicherheit, Wachstum, Chancen) und dazu passende Instrumente auswählen. Ergänzt um Automatisierung (Sparpläne, Daueraufträge) und eine Struktur, die zu Unternehmen und Privatleben passt.
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