Bank, Vertriebspartner, Makler, Lieferant, Kunde, Investor – jede Verhandlung folgt eigenen Regeln. Wer die Ausgangssituation, den Spielraum und die Motive der Gegenseite nicht versteht, gibt unnötig viel ab oder blockiert gute Deals.
Im Alltag stehen Unternehmer:innen ständig in Verhandlungen – Konditionen mit Banken, Provisionen mit Vertriebspartnern, Preise mit Kund:innen, Honorare mit Dienstleister:innen, Bedingungen mit Maklern oder Investor:innen. Oft wird dabei „aus dem Bauch heraus“ agiert, anstatt strukturiert: Was ist unsere Position, was will die Gegenseite, wo liegen Spielräume, was sind No-Gos, und welche vertraglichen Hebel gibt es?
Symptome & Folgen
Verhandlungskompetenz wird selten systematisch aufgebaut, sondern „nebenbei“ erlernt. Zudem wird die Gegenseite oft als Block wahrgenommen („die Bank“, „der Partner“), statt als Akteur mit eigenen Zwängen, Zielen und Spielräumen. Ohne klares Bild der eigenen Position, alternativer Optionen und vertraglicher Gestaltungsmöglichkeiten ist es schwer, ruhig und stark aufzutreten.
Typische Ursachen
Starke Verhandlungen basieren auf drei Dingen: klarer eigener Linie, Verständnis der Gegenseite und Kenntnis der Gestaltungsoptionen. Daraus entsteht ein strukturierter Fahrplan, wie mit Banken, Partnern, Maklern oder Kund:innen jeweils anders – aber souverän – verhandelt wird.
Aufgaben