Ideen, Chancen und To-dos sind im Überfluss vorhanden – aber der Tag ist voll. Statt an der Firma zu arbeiten, dominiert das Arbeiten in der Firma. Prioritäten bleiben diffus, strategische Themen rutschen nach hinten.
Das Unternehmen hat Potenzial, es gibt viele Ansatzpunkte: neue Produkte, neue Märkte, Prozessverbesserungen, digitale Hebel. Gleichzeitig ist der Alltag geprägt von operativen Themen: E-Mails, Kundenanfragen, Teamfragen, Ad-hoc-Entscheidungen. Strategische Vorhaben schaffen es selten aus dem Kopf auf eine klare Roadmap – und wenn doch, werden sie von Tagesgeschäft überrollt.
Symptome & Folgen
In Wachstumsphasen wächst die Zahl der Möglichkeiten schneller als die verfügbare Zeit. Ohne klares Prioritätensystem und ohne bewusste Trennung von Arbeit in der Firma und Arbeit an der Firma gewinnt fast immer das Dringende gegenüber dem Wichtigen. Hinzu kommt, dass viele Entscheidungen nur im Kopf der Eigentümer:in stattfinden und selten in ein gemeinsames Bild mit dem Führungsteam übersetzt werden.
Typische Ursachen
Entscheidend ist, die Menge an Vorhaben zu begrenzen und klare Prioritäten zu setzen – auf Unternehmens- und persönlicher Ebene. Dazu gehört eine einfache, sichtbare Roadmap, eine Trennung von strategischen und operativen Slots im Kalender und ein schrittweiser Aufbau von Delegation und Verantwortung im Team.
Aufgaben