Vieles ließe sich auslagern – Buchhaltung, Marketing, IT, Logistik, Administration. Doch die Frage ist: Was soll wirklich raus, was bleibt im Kernteam, und wie werden externe Partner so eingebunden, dass Qualität, Wissen und Steuerbarkeit erhalten bleiben?
Die Aufgabenliste wächst, das Team ist ausgelastet, und die Idee liegt auf der Hand: „Wir müssen mehr outsourcen.“ Agenturen, Freelancer, Dienstleister:innen werden ins Spiel gebracht – oft auf Zuruf oder aus Empfehlungen. Doch nach einiger Zeit zeigt sich: Schnittstellen sind unsauber, Abhängigkeiten hoch, Qualität schwankt, und intern ist nicht klar, wer was steuert.
Symptome & Folgen
Outsourcing wird häufig aus Belastung heraus entschieden („Wir schaffen es nicht mehr selbst“) statt aus einer klaren Make-or-Buy-Logik. Es fehlt ein Bild davon, was zum Kern des Unternehmens gehört und was besser durch spezialisierte Partner erbracht wird. Dazu kommen unklare Rollen: externe Dienstleister werden entweder zu „Erfüllungsgehilfen“ oder zu informellen Mitentscheidern, ohne dass Governance und Verantwortlichkeiten klar geregelt sind.
Typische Ursachen
Gutes Outsourcing beginnt mit Klarheit: Was ist Kern, was kann standardisiert abgegeben werden, und welche Rolle hat das interne Team? Danach können passende Partnerprofile, Auswahlkriterien und Steuerungsmechanismen definiert werden – inklusive klarer Erwartungen, Schnittstellen und Exit-Optionen.
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