Keine Schule und kaum eine Ausbildung bereiten wirklich auf die Selbstständigkeit vor. Viele Themen – von Finanzen über Recht, Struktur, Strategie bis hin zu persönlicher Rolle und Gesundheit – greifen ineinander. Das Gefühl: nicht faul oder dumm, sondern hilflos überfordert.
Der Betrieb läuft grundsätzlich, aber im Hintergrund stehen Dutzende Fragen: Mache ich das steuerlich richtig? Wie soll die Struktur aussehen? Wie sichere ich Familie und Firma ab? Was braucht die Bank wirklich? Wie plane ich Wachstum, Rücklagen, Nachfolge? Viele Themen sind verschachtelt – jede Entscheidung berührt mehrere Bereiche gleichzeitig.
Symptome & Folgen
Unternehmer:innen bewegen sich in einem komplexen Feld: Recht, Steuern, Finanzen, Märkte, Menschen, Technik, persönliche Rolle. Formale Ausbildung deckt meist nur einen Ausschnitt ab. Die erste Phase der Selbstständigkeit ist daher oft von „Ausprobieren“ und Reaktion geprägt. Ohne strukturierte Landkarte und ohne neutrale externe Sicht entsteht das Gefühl, immer nur einzelne Probleme zu lösen, aber nie das System zu verstehen.
Typische Ursachen
Der erste Schritt ist, eine „Landkarte“ zu bekommen: Welche Themenfelder gehören zur Rolle als Unternehmer:in – und wo stehe ich heute? Darauf aufbauend können Prioritäten gesetzt, Wissenslücken geplant und externe Partner bewusst eingebunden werden. Ziel ist nicht, alles selbst zu können, sondern zu wissen, was es gibt und wie man gute Entscheidungen trifft.
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