Umsatz sieht gut aus, Liquidität schwankt. Reporting kommt zu spät oder ist zu kleinteilig; Steuern und Zahlpläne sind nicht verdrahtet. Entscheidungen werden nach Gefühl statt nach Cash getroffen.
Das CRM zeigt eine starke Pipeline, die Umsatzkurve wirkt stabil. Trotzdem entsteht am Monatsende Druck auf dem Konto. Rechnungen werden verspätet gestellt, Zahlungsziele laufen länger als geplant und Steuertermine treffen unvorbereitet. Das Reporting liefert Zahlen, aber nicht früh genug und ohne klare Cash-Sicht für die nächsten Wochen.
Symptome & Folgen
Die Steuerung orientiert sich an Umsatz und Projekten – nicht an Cash. CRM, ERP und Bank sind nicht vorhanden oder nur lose verbunden, Rechnungsstellung und Inkasso folgen keinem klaren Takt, und Steuerzahlungen sind nicht im rollierenden Ausblick. Rollen und Freigaben für Zahlungsbedingungen fehlen.
Typische Ursachen
Entscheidend ist ein einfacher, fester Cash-Takt: Quartals-Vorschau, klare Zahlungsbedingungen, schneller Billing-Prozess und ein schlankes Steuer-Reporting. Dazu ein Cash-Puffer, der Schwankungen abfedert.
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