EPU, OG, KG, GmbH, GmbH & Co KG, Verein, Stiftung – die Varianten sind zahlreich. Doch welche Rechtsform passt zu welchem Geschäftsmodell, zu Haftungsbereitschaft, Bürokratieaufwand, Steuer- und Reportingpflichten?
Die aktuelle Rechtsform stammt oft aus der Gründungsphase oder einem Zufallsmoment („damals war das halt so üblich“). Inzwischen haben sich Umsatz, Team, Risiken und Ziele verändert. Gleichzeitig kursieren viele Meinungen, welche Rechtsform „steuerlich am besten“ sei – ohne die Gesamtwirkung auf Haftung, Verantwortung, Reporting und Gestaltungsmöglichkeiten zu betrachten.
Symptome & Folgen
Rechtsformen sind juristisch und steuerlich komplex. Beratungsgespräche sind oft fachsprachlich, und Unternehmer:innen erhalten Listen von Vor- und Nachteilen, aber selten ein klares Entscheidungsbild bezogen auf ihre konkrete Situation und Zukunftspläne. Gleichzeitig ist der Wechsel der Rechtsform mit Aufwand verbunden – was zusätzlich hemmt.
Typische Ursachen
Statt von der Rechtsform her zu denken, sollte von Zielen, Risiken und gewünschter Rolle der Eigentümer:in ausgegangen werden. Daraus lässt sich mit Steuer- und Rechtspartner:innen eine oder wenige passende Varianten ableiten – mit klaren Kriterien, warum eine Form geeignet oder nicht mehr geeignet ist.
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