Wie viel brauche ich wirklich?
Sie arbeiten viel, verdienen gut und haben dennoch das Gefühl, es reicht nie. Wie viel Ihr Leben tatsächlich kostet, wissen Sie nur ungefähr. Damit fehlt der Maßstab, ab wann Sie weniger arbeiten oder anders entscheiden könnten.
LebensqualitätStand:
Was ist los?
Viele Selbstständige, Unternehmer:innen und Investor:innen wissen genau, was ihr Unternehmen kostet, aber nur vage, was ihr eigenes Leben kostet. Ohne diese Größe bleibt jede Frage nach Sicherheit, Vermögen oder weniger Arbeit offen, weil der Vergleich fehlt. Mehr Einkommen beruhigt dann nur kurz, denn die Grenze von „genug“ verschiebt sich mit. Entscheidungen über Arbeitszeit, Risiko und Vermögen fallen so nach Gefühl.
Symptome & Folgen
- Private Ausgaben nur grob bekannt → jede Planung beruht auf Schätzungen
- Mehr Einkommen führt zu mehr Ausgaben → der Druck, viel zu arbeiten, bleibt
- Kein Ziel für das Vermögen → unklar, ob das Erreichte schon trägt oder noch lange nicht
- Sorge vor Einbußen → die Arbeitszeit wird nicht verringert, auch wenn es möglich wäre
- Vergleiche mit anderen statt mit dem eigenen Bedarf → Ziele werden von außen bestimmt
- Anlage ohne Bezug zum eigenen Bedarf → zu vorsichtig oder zu riskant
Warum passiert das?
Bei der Frage nach dem eigenen Bedarf vermischen sich Gewohnheiten, Wünsche und Sorgen, und eine ehrliche Rechnung ist unangenehm. Dazu kommt, dass private und betriebliche Ausgaben bei Selbstständigen oft ineinanderfließen. Ohne eine klare Größe als Maßstab wird „genug“ zu einem Gefühl, das sich mit jeder Lebenslage verschiebt.
Typische Ursachen
- Keine Rechnung: private Ausgaben wurden nie vollständig erfasst, nur geschätzt
- Vermischte Konten: betriebliche und private Zahlungen sind nicht sauber getrennt
- Bewegliches Ziel: „genug“ ist nicht festgelegt und wächst mit dem Einkommen
- Wünsche ohne Preis: was ein gutes Leben ausmacht, ist weder beschrieben noch bewertet
- Sorge statt Grundlage: das Bedürfnis nach Sicherheit wird mit mehr Arbeit beantwortet statt mit einer Rechnung
Was ist zu tun?
Am Anfang steht eine Zahl: Ihre privaten Netto-Lebenskosten, ehrlich gerechnet und um das ergänzt, was Ihnen wirklich wichtig ist. Diese Zahl wird zum Maßstab für Vermögen, Einkommen und Arbeitszeit, weil sich daraus ablesen lässt, wie weit Sie von finanzieller Unabhängigkeit entfernt sind. Wie Vermögen angelegt wird und welche steuerlichen Folgen Ihre Entscheidungen haben, klären Sie mit Steuerberatung und Finanzpartner:innen, ich bereite Rechnung, Varianten und Grundlagen vor.
- Analyse private Ausgaben vollständig erfassen, getrennt nach Grundbedarf, Lebensqualität und Gewohnheit
- Planung die eine Zahl festlegen, daraus ein Vermögensziel ableiten und den Abstand zum heutigen Stand rechnen
- Umsetzung Entscheidungen über Arbeitszeit, Entnahmen und Vermögen an dieser Zahl ausrichten und sie regelmäßig prüfen
Aufgaben
- Ausgabenübersicht aus den Kontoauszügen erstellen, nicht aus der Erinnerung
- Grundbedarf und Lebensqualität trennen: was nötig ist, was Freude macht, was nur Gewohnheit ist
- Wünsche mit Preis versehen die bisher keinen haben: mehr freie Zeit, Reisen, Unterstützung der Familie
- Vermögensziel ableiten, das diese Lebenskosten dauerhaft trägt, Annahmen mit den Fachleuten prüfen
- Arbeitszeit an der Zahl messen: wie viel Arbeit ist für den Bedarf tatsächlich nötig
- Die Zahl einmal im Jahr neu rechnen und an veränderte Lebenslagen anpassen
Erkennen Sie sich wieder?
Keine Ausgangslage gleicht der anderen. Im Kurzgespräch klären wir, wo Sie stehen und womit Sie beginnen.
